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Godi Jud

Kopf des Monats Januar 2012

In dieser Ausgabe stellen wir Ihnen Godi Jud, Kommandant der Zivilschutzorganisation Studenland vor.

Godi Jud wuchs im Zürcher Weinland, in Dinhard in einer Grossfamilie auf und besuchte dort die Primarschule und in Rickenbach die Sekundarschule.

 

Die vierjährige Mechanikerlehre absolvierte er bei der Swissair. Ab dem dritten Lehrjahr durfte er in der Flugzeugwerft im Unterhalt an den Flugzeugen arbeiten und konnte damit einen Bubentraum verwirklichen. Er konnte auch die neu geschaffene Berufsmittelschule BMS besuchen.

 

Nach der Lehre trat er als Mechaniker in die Firma Aeberhard Baumaschinen in Winterthur ein. Während dieser Zeit besuchte er in Worblaufen die Rekruten- und anschliessend die Unteroffiziersschule samt Abverdienen. Weil er danach den Vorschlag für die Offiziersschule erhielt und sein Chef über die vielen Militärabwesenheiten gar nicht erfreut war, kündigte er. Da dies gerade zur Zeit der Erdölkrise war, fand er zwischen Offiziersschule und Abverdienen keine neue Stelle und verdiente deshalb sein Geld als Hilfsarbeiter bei verschiedensten Jobs wie Flachdachisoleur, Gärtner, Kranmonteur und Forstarbeiter.

 

Danach trat er in die Werkzeugmaschinenfabrik Oerlikon-Bührle ein. Bis 1982 war er im Schiessbetrieb als Mechaniker und später als Schiessleiter eingesetzt und hatte in dieser Funktion Erprobungsschiessen und Vorführungen mit den Flugzeugabwehrkanonen zu organisieren und zu leiten. Der Arbeitsort war zumeist im hinteren Sihltal, auf dem werkseigenen Schiessplatz Ochsenboden. Zunehmend übernahm er aber auch die Leitung von Schiesserprobungen und Vorführungen in der ganzen Welt. Anfangs 1983 wechselte er nach Lincoln in England und wurde dort Chef des Erprobungsbetriebes der BMARC Ltd.

 

Während dieser Zeit absolvierte er die Zentralschule und wurde 1983 zum Hauptmann befördert. Bis 1988 war er Kommandant der Stabskompanie der Felddivision 5, auch während seiner Zeit in England. Er kehrte jeweils für die Wiederholungskurse zurück in die Schweiz. Anschliessend absolvierte er seine WK als Reparatur Offizier im Stab des Genie Bataillons 5.

1987 kehrte er zurück zu Oerlikon-Contraves in die Schweiz, wo er zuerst als Projektleiter bei Nachrüstprojekten eingesetzt war, bevor ihm dann die Leitung der Abteilung übertragen wurde. Während dieser Zeit wurden Projekte in Pakistan, Singapur, Saudi Arabien, Abu Dhabi, Südafrika, Chile und Spanien realisiert.

 

Bei Oerlikon-Bührle lernte er seine Frau Doris kennen. Vor der Abreise nach England wurde geheiratet und dort erblickten dann die zwei Kinder Nicole und Adrian das Licht der Welt. Nach der Rückkehr wohnte die Familie in Fällanden, bevor 1989 nach Zurzach gezügelt wurde. Hier wurde er schnell heimisch, da er in der Stützpunktfeuerwehr und der Fitnessriege mitmachte.

 

1991 absolvierte er die Zentralschule 2 und wurde zum Major befördert. Als Rep Of war er im Stab des Infanterieregimentes 10 und im Genie Regiment 6 eingeteilt. Nach insgesamt 1250 Diensttagen und 25 absolvierten WK wurde er 2001 aus der Armee entlassen.

 

1994 trat er über in die Firma T&T Technolgy and Trading von Dieter Bührle. Hier war er zuständig für Schulung und technischen Kundensupport für eine 155mm Haubitze. Hauptkunde war Thailand und deshalb verbrachte er bis zur Jahrtausendwende fast zwei Jahre in Thailand und lernte während dieser Zeit das schöne Land, seine Bewohner und die Sprache kennen. Nach einer Umstrukturierung im Jahre 1999 wurde er Geschäftsführer der Firma und verlegte deren Sitz nach Zurzach.

 

2003 wurde er in der neuformierten regionalen Zivilschutzorganisation Studenland in einem 40% Pensum als Kommandant angestellt. Dieses Kommando hat er bis heute inne und ist so verantwortlich für 266 eingeteilte Zivilschützer und Zivilschützerinnen.

 

In der Stützpunktfeuerwehr war er als Adjutant und Chef Technik zuständig für die technische Ausrüstung und insbesondere für die Evaluation und Beschaffung moderner Fahrzeuge und Einsatzmittel. Zusätzlich war er über mehrere Jahre verantwortlich für die Pionierausbildung (Strassenrettung). Ende 2010 trat er nach insgesamt 28 Dienstjahren aus der Feuerwehr aus.

 

Ab 2004 übernahm er zusätzlich die Geschäftsleitung der Firma Naderer Brandsimulation, welche gasbefeuerte Anlagen für das Feuerwehrtraining am heissen Feuer herstellt.

 

Seine Hobbies sind Reisen, Computer und Sport. Seit 1995 ist er Präsident der Fitnessriege Zurzach. Er ist Ehrenmitglied der Turnvereine Dinhard und Zurzach.

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